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25.11.2015

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06.04.2011

Master of Science – was ist das?
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: Struktur- und Funktionsanalyse

Die instrumentelle Funktionsanalyse, die Patienten auch als "Vermessen der Kiefer" bezeichnet wird, ist sicherlich bei der Herstellung von Schienen und Zahnersatz ein wichtiges und notwendiges Hilfsmittel, aber ersetzt in keinem Fall die klinische Diagnostik.

Zuvor muss zwingend notwendig über die manuelle Strukturanalyse geklärt werden, welche anatomische Strukturen erkrankt sind bzw. unter Belastung Beschwerden bereiten und die Ursache der Beschwerden ist zu benennen. Ohne Diagnose kann keine sinnvolle und zielgerichtete Therapie erfolgen!

Die instrumentelle Funktionsanalyse hingegen ersetzt nicht die Diagnostik und dient der Feinjustierung von Kiefermodellen.
Wir können nur Duplikate der Zähne erstellen durch Abformung und Ausgießen mit einem Spezialgips. Diese Modelle selbst geben zwar Auskunft über krankhafte Veränderungen des Kiefergelenkes, aber die Modelle müssen für die Herstellung von Schienen oder Zahnersatz in korrekter Relation zum Kiefergelenk des Patienten in eine Gerät übertragen werden, welches die individuellen Kaubewegungen nachahmen kann (Artikulator).
Wir verwenden in erster Linie die manuelle Funktionsanalyse. Da Oberkiefer und Kiefergelenkpfanne anatomisch miteinander fest miteinander verbunden sind, wird zunächst die dreidimensionale Lagebeziehung von Oberkiefer und Kiefergelenk, anschließend die Lagebeziehung des Unter- zum Oberkiefer in zentrischer Gelenkposition mit Hilfe von Registraten definiert.