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06.04.2011

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: krankhafte Bisssituation

Veränderungen der Gebisssituation führen in eine zunächst beschwerdefreie Verlagerung des Unter- zum Oberkiefer.

Die Ursachen hierfür sind vielfältig:

- Fehlstellungen der Zähne durch unterlassene kieferorthopädische Behandlung
- Wanderung von Zähnen in Lücken nach Zahnentfernung und unterlassener Versorgung
- Fehlerhafte Rekonstruktion der Kauflächen bei Füllungen und Zahnersatz
- Abrieb infolge unphysiologischer Belastung durch Pressen und Knirschen

Durch eine fehlende Führung oder eine Verringerung des vertikalen Abstandes verlagert sich der Unterkiefer nach vorne und das Kiefergelenk erfährt eine Druckbelastung, d.h. der Gelenkknorpel wird zusammengedrückt.

Die folge der Unterkieferverlagerung ist eine Fehlbelastung der Frontzähne, die immer mehr abgerieben werden und damit immer kürzer werden. Im weit fortgeschrittenen Zustand werden die Zahnnerven freigelegt mit den entsprechenden Folgen für den Zahn.

Die Druckbelastung der Gelenkknorpels führt zu einer Störung des Bewegungsablaufes: Bei der Vorschubbewegung wird auch der Gelenkknorpel mit nach vorne verlagert, der Knorpel ist aber in seinen hintern Abschnitt mit Bändern befestigt. Bei der weiteren Mundöffnung springt das Gelenkköpfchen über den Knorpel hinweg, wir hören dann ein Knackgeräusch. Auch bei der rückwärtigen Bewegung springt das Köpfchen wieder auf den Knorpel. Hält dieser Zustand länger an, treten die Knackgeräusche infolge der Überdehnung der Bänder immer später in der Bewegung auf. In extremen Situationen wird der Gelenkknorpel „aufgerieben" und die Knochenflächen reiben direkt aufeinander.